Do it yourself – Operation Pool
Wasser marsch zum planschen!
Der Pool ist eine spaßige Angelegenheit. Egal ob Jung oder Alt – jeder liebt ihn! Wieso auch nicht? Denn er sorgt im Sommer für eine schnelle Abkühlung. Im Gegensatz zum Freibad, ist keine lange Anfahrt notwendig. Er steht das ganze Jahr über im Garten bereit. Zuerst einmal muss die richtige Stelle gefunden sein. Je nach Größe des Grundstücks, kann diese Suche lange Zeit in Anspruch nehmen. Dabei sollte der Kostenfaktor beachtet werden. Denn ein Schwimmbecken voller Luft bereitet keine große Freude. Es müssen Rohre verlegt werden, um den Swimmingpool mit Wasser zu füllen. Das ist kein leichtes Unterfangen. Unter Umständen muss ein Loch bis in den Keller gegraben werden, wenn sich dort alle Anschlüsse befinden. Je nach Größe des Pools, ist auch eine Befüllung mit dem Gartenschlauch möglich. Doch das kostet viel Zeit. Es ist mit 24 Stunden zu rechnen, wenn es sich um ein großes Modell handelt. Im Winter hat ein Schwimmbecken keinen Nutzen. Es verbraucht viel Platz und kann von der Kälte beschädigt werden. Diese Punkte sollten beachtet werden, bevor es zum Poolbau kommt. So kann eine Familie vorab kalkulieren, ob sich ein Swimmingpool für sie überhaupt rentiert.
Stein auf Stein – das Fundament ist gelegt
Sobald die Entscheidung gefallen ist, kann es endlich losgehen. Zunächst einmal muss das Fundament gelegt werden. Dazu ist eine freie Fläche erforderlich. Sie sollte von ihrer Bausubstanz alle nötigen Voraussetzungen erfüllen. Dann wird, welch Wunder, ein Loch gegraben. Danach muss gespachtelt werden. Schließlich muss ein Schwimmbecken mit Ziegeln und Platten verkleidet werden, je nachdem, wie das Modell später aussehen soll. Das ist die größte Arbeit am Becken. Wenn das alles erledigt wurde, kann man sich zurücklehnen. Es klingt ganz einfach, ist aber stundenlange Arbeit. Wer das Becken mit einer Schaufel aushebt, muss daran mehrere Wochen arbeiten. Ein Swimmingpool besteht noch aus mehreren Elementen. Je nachdem, ob das Wasser gefiltert werden soll, kommt Chlor zum Einsatz. Wer es nicht verwendet, muss alle paar Tage das Wasser auswechseln. Bei einem Schwimmbecken handelt es sich um ein ruhiges Gewässer, in dem sich ziemlich schnell Bakterien einnisten. Ein Tollpatsch ist, wer die Abflüsse vergisst. Wie soll man das ganze Wasser aus dem Becken bekommen? Mit einem Eimer dauert das wohl sehr lange. Diese Abflüsse dürfen nicht in Nachbars Garten führen. Sie müssen an ein Wassersystem angebunden sein oder in einen Fluss überleiten. Dann darf aber kein Chlor verwendet werden, um das örtliche Gewässer nicht zu verschmutzen. Für den Baumeister gibt es viele Dinge zu beachten, wenn er sich an den Bau stürzen will. Es braucht eine professionelle Anleitung, um mit dem Projekt zu beginnen. Ein Loch kann jeder graben. Die Kunst besteht darin, es funktionstüchtig zu machen. Da hilft es auch nicht, das Loch mit Gartendeko zu verschönern. Wenn es sich nicht mit Wasser füllt oder undicht ist, muss es sofort renoviert werden. Ansonsten herrscht auf dem Rasen bald Hochwasser.
Nebenkosten, die übersehen werden
Bei einem Poolbau fallen zusätzliche Kosten an. Neben den Baukosten, dürfen die späteren finanziellen Rahmenbedienungen nicht vergessen werden. Ein Swimmingpool benötigt Wasser, das nicht gerade billig ist. Pools benötigen eine gründliche Wartung. Wenn Rohre Schaden nehmen, muss unter Umständen der ganze Garten aufgeschüttet werden. Die Bauarbeiter werden da bestimmt nicht kostenlos mit einem Klapprad anreisen. Jeder sollte sich die Frage stellen, ob er nicht mit einem Swimmingpool aus Gummi besser beraten wäre. Solche Becken sind in allen Größen und Formen erhältlich und machen keinen billigen Eindruck. Wer es edler mag, kann sogar zu Modellen aus Holz greifen. Im Winter können sie im Keller verstaut werden und nehmen keine Fläche weg. Diese Argumente sollte sich jeder durch den Kopf gehen lassen.
