Unterhaltung ist nicht mehr das, was sie war

Bildquelle: aboutpixel.de / Baby © Luthien

Heute ist die Zeit extrem schnelllebig, was sich auch im Verhalten der heutigen Generation widerspiegelt. Es muss heute schon extrem etwas passieren, dass ein junger Mensch beeindruckt ist. Die Grenzen der Menschen haben sich deutlich verschoben.

Wenn sich früher zwei prügelten, war spätestens Schluss, wenn einer am Boden lag. Heute ist bei einer Prügelei selbst dann nicht Schluss, wenn Blut fließt. Genauso ist es beim Spielen. Die Spiele müssen immer noch aufregender sein und extrem blutig, um den Jugendlichen bei Laune zu halten. Gesellschaftsspiele, wie Monopoly sind schon lange out, da den heutigen Kids die Spiele einfach zu langweilig sind.

Das Aggressionspotenzial  der heutigen Kinder ist deutlich höher, sodass erwachsene Angst haben, wenn sie nachts alleine auf eine Horde Jugendliche treffen. Immer mehr Medien berichten von Prügelattacken Jugendlicher in U-Bahnen.

Medien geben hierbei gerne Eltern, der niedrigeren Sozialschichten die Schuld. Doch bezieht man Hartz IV hat man kein Geld mit seinem Kind etwas zu unternehmen. Geht man voll Arbeiten, ist man zu Müde bzw. hat keine Zeit mit seinem Sprössling etwas zu unternehmen.

Dabei ist es das Umfeld, was Kinder prägt.

Aufgrund der Technik haben sie deutlich einfacher Zugang zu jugendgefährdenden Material, wie Horrorfilme, gewaltverherrlichende Spiele und noch mehr. Da FSK kaum noch eingehalten wird, entwickelt sich auch die Jugend zum Negativen.

 

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